Dawid Toppa

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HP Omen 32 W9S97AA – Erfahrungsbericht

HP Omen 32 W9S97AA – Erfahrungsbericht

Das Internet lügt nicht! Oder doch? Oder nicht?

Da laut Mydealz der Test des HP Omen 32 von Prad nicht aussagekräftig sein sollte (da sie angeblich nicht den Overclock oder Gaming-Modus benutzt haben und der Monitor damit nicht seine Muskeln spielen lassen konnte und deshalb der Inputlag unglaublich hoch war) und Aufgrund einer Aussage/Empfehlung eines ehemaligen Bekannten, wollte ich mich selbst von dem Stück Monitor überzeugen. Ich meine der Preis ist heiß oder? Nach dem Verkauf des Samsung QLED 32″ UHD-Monitor U32H850UMU wagte ich einen Versuch.

 

Der Preis lockte mich

HP Omen 32

Ein HP Omen 32 Zoll Monitor mit WQHD-Auflösung also 2K, 75Hz und FreeSync für nur 244€? Das kann doch nicht wahr sein. Da schlag ich zu!

Ja aber wer billig kauft, kauft wohl zwei Mal oder drei? Oder sogar vier? Ach keine Ahnung…

Jedenfalls ist das Gehäuse, das Panel selbst und alles drum herum echt nice. Die Farben sind gut, das Bild ist scharf und alles ist prächtig. Wäre da nicht diese eine Sache.

 

Fazit – aber ich wurde vom HP Omen 32 enttäuscht

Es lässt sich nichts an dem HP Omen 32 einstellen, was die Situation verbessern würde. Gamingmodus, Overclock in verschiedenen Stufen welche die Reaktionzeit mindern soll. Bringt alles nichts, weil die Reaktionszeit von Grau zu Grau also wie lange ein Pixel benötigt um seine Farbe zu ändern nicht unbedingt etwas mit dem gesamten Inputlag des Monitors zu tun hat. Inputlag ist der Zusammenschluss aller Latenzen eines Monitors. Von Eingabe (Mausbewegung, Mausklick oder Tastendruck z. B.) bis zum Ergebnis, welches wir auf dem Monitor zu Gesicht bekommen vergeht Zeit. Diese Zeit sollte natürlich logischerweise gerade bei Spielen möglichst gering sein, da wir sonst irgendwie eine spürbare Verzögerung, einen Gummibandeffekt, verspüren. Ich habe wirklich alles versucht. Verschiedene Ports, verschiedene Einstellungen. Nur eine Sache konnte ich nicht testen und zwar Freesync. Aber mal ganz ehrlich. Ich habe das im Internet auch Recherchiert. Wie soll das aktivierte und funktionierende Freesync nun plötzlich den Inputlag verschwinden lassen. Diese Dinge haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Der Monitor ist also voller Enttäuschung zum Glück rechtzeitig zurückgegangen. Also diesen Monitor kann ich eigentlich niemandem so richtig empfehlen. Selbst ich als Sparfuchs bekomme da wirklich kalte Füße, denn selbst das Schreiben, Surfen und Agieren im Windows-Desktopbetrieb ist unangenehm. Und ich Vergleiche das Verhalten nicht mit meinem BenQ 144 Zoll Monitor, sondern mit meinem guten alten LG 27 Zoll IPS Monitor, welcher gar keinen Schnickschnack hatte.

 

Nachtrag 28.08.2018: Ich kann mich im Nachhinein nicht entscheiden welchen Monitor ich furchtbarer finden soll. Den LG oder den HP Omen 32? Der HP Omen 32 hat den Inputlag des Todes. Eine absolute Frechheit. Ich frag mich wie Leute diesen Monitor überhaupt benutzen können. Wie fertig muss ein Mensch sein, dass er sich solch einen Monitor kauft und dies nicht bemerkt?

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